Monatspauschale mit Kunden – wie rechnet ihr das eigentlich ab?

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  • #222
    UnternehmerinUte
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich berate seit ein paar Jahren kleinere Betriebe hier in der Region und überlege schon länger, auf Monatspauschalen umzustellen statt jedes Mal Einzelstunden abzurechnen. Kunden fragen auch immer öfter danach, weil sie planbare Kosten haben wollen. Nur bin ich mir nicht sicher wie ich das vertraglich sauber aufsetze – was gehört rein, wie legt ihr den Umfang fest, und was passiert wenn mal deutlich mehr Arbeit anfällt als gedacht? Habt ihr damit Erfahrungen gesammelt, vielleicht auch negative? Würde mich über ein paar Tipps freuen.

    #223
    Matthias Seidel, HandwerksmeisterMatthias Seidel
    Moderator

    Das kenn ich, hab das vor zwei Jahren auch eingeführt. Wichtigste Sache: du musst vorher ganz genau definieren was in der Pauschale drinsteckt – am besten mit einer Leistungsbeschreibung die ihr beide unterschreibt. Stunden, Reaktionszeiten, was ist inkludiert, was wird extra berechnet. Ich hab mir damals eine Art Paketstruktur überlegt, also Klein/Mittel/Groß, und die meisten Kunden haben sich dann selbst einsortiert. Klappt gut, aber das erste Gespräch mit dem Kunden ist entscheidend – da muss alles auf den Tisch.

    #224
    HandwerkHeiko
    Teilnehmer

    Wir machen das im Handwerksbetrieb für Wartungsverträge ähnlich. Was mir am Anfang gefehlt hat war ein vernünftiger Begriff dafür, weil Kunden oft nicht wissen was eine Pauschale in dem Sinne überhaupt bedeutet rechtlich. Ich hab dann irgendwann bei timo24 einen ganz ordentlichen Erklärtext dazu gefunden, der das Konzept gut aufdröselt – das hab ich einfach als Grundlage genommen um meinen Kunden zu erklären wie sowas funktioniert. Hilft manchmal wenn man nicht selbst alles erklären muss sondern einfach zeigt: schau mal hier, so ist das gemeint.

    #225

    Guter Hinweis mit dem Erklären – das unterschätzt man wirklich. Ich frag bei sowas immer nach nem Probemonat bevor wir uns langfristig binden, da sieht man schnell ob der Umfang realistisch ist. Und ein Puffer von 10-15% mehr Zeit einplanen schadet nie, gerade am Anfang einer Zusammenarbeit. Vertraglich würd ich auf jeden Fall festhalten was bei Überschreitung passiert – entweder ein Stundensatz on top oder eine automatische Anpassung nach 3 Monaten.

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