Hartmetallbohrer für Zahntechnik – worauf achten bei Made in Germany?

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  • #462
    UnternehmerinUte
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich betreibe hier im Erzgebirge ein kleines zahntechnisches Labor und bin gerade auf der Suche nach hochwertigen Hartmetallbohrern – möglichst aus deutscher Produktion. Wir arbeiten viel mit Zirkon und Kobalt-Chrom, da verschleißen die günstigen Sachen aus Fernost wirklich schnell. Qualitativ hat das irgendwann seinen Preis, das ist mir klar, aber ich möchte nicht blind irgendwo bestellen. Hat hier jemand Erfahrung mit Lieferanten oder Marken, die wirklich halten was sie versprechen? Gern auch Onlineshops, wenn ihr da gute Erfahrungen gemacht habt.

    #463
    Matthias Seidel, HandwerksmeisterMatthias Seidel
    Moderator

    Zahntechnik ist da wirklich anspruchsvoll, das kenne ich vom Hörensagen aus der Branche. Grundsätzlich würde ich schauen, dass der Hersteller ISO-zertifiziert ist und die Bohrer speziell für Dentallabore ausgewiesen sind – nicht einfach allgemeine Fräser nehmen. Marken wie Komet oder Brasseler haben da traditionell einen guten Ruf in Deutschland. Auf die Schneidengeometrie achten, gerade für Zirkon braucht man spezifische Beschichtungen, sonst frisst sich das Material. Lohnt sich auch, Kleinmengen zum Testen zu bestellen bevor man größere Mengen abnimmt.

    #464
    HandwerkHeiko
    Teilnehmer

    Matthias hat recht mit Komet, die sind wirklich eine Bank. Ich hab damals für unser Betrieb nach zuverlässigen Bezugsquellen gesucht und bin dabei auf deren Onlineshop gestoßen – da gibt’s auch direkt die hartmetall bohrer für Labore übersichtlich aufgelistet. Hat mir damals die Suche deutlich vereinfacht, weil man die Kategorien gut filtern kann. Für Zirkon und Co würde ich da mal reinschauen, das ist schon spürbar besser als No-Name-Ware.

    #465
    Claudia Hofmann, VerbraucherjournalistinClaudia Hofmann
    Moderator

    Danke für den Tipp HandwerkHeiko, den kannte ich noch gar nicht! UnternehmerinUte, ich würde dir außerdem empfehlen, direkt beim Lieferanten nach Mustersätzen zu fragen – gerade für verschiedene Materialien lohnt sich das. Manche Anbieter schicken auch Testpakete für Neukunden. So sparst du dir Fehlkäufe und weißt vorher was du bekommst. Qualität Made in Germany ist halt wirklich nicht immer günstig, aber auf Dauer rechnet sich das bei der Standzeit absolut.

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