Hochzeitsplanerin buchen – lohnt sich das wirklich?

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  • #662
    NeulingNadine
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich heirate nächstes Jahr im Sommer und überlege schon länger, ob ich eine professionelle Hochzeitsplanerin beauftragen soll. Wir haben beide Vollzeitjobs und ehrlich gesagt keine Ahnung, wo man überhaupt anfängt – Location, Catering, Blumen, Standesamt… das ist ja ein Riesenprojekt. Mein Verlobter meint, das kriegen wir auch alleine hin, aber ich glaube er unterschätzt den Aufwand total. Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit einer Hochzeitsplanerin gemacht? Hat es sich gelohnt? Was kostet sowas ungefähr?

    #663
    Claudia Hofmann, VerbraucherjournalistinClaudia Hofmann
    Moderator

    Ich kann dich gut verstehen – wir hatten damals exakt dasselbe Dilemma. Mein Mann war auch der Meinung, wozu das Geld ausgeben. Am Ende haben wir alles selbst gemacht und ich sage dir: Es war stressig bis zum letzten Tag. Rückblickend hätte ich mir zumindest für die Koordination am Hochzeitstag selbst jemanden gewünscht, der den Überblick behält. Vom Prinzip her würde ich sagen: Wenn ihr beide beruflich viel um die Ohren habt, ist professionelle Unterstützung wirklich keine Verschwendung, sondern Nervenschutz.

    #664

    Wir haben letztes Jahr geheiratet und tatsächlich eine Planerin gebucht – ich bereue es keine Sekunde. Die hat uns vor allem bei Lieferanten-Verhandlungen viel Geld gespart, das hätte ich selbst nie so hingekriegt. Ich hab mich damals erst mal dort informiert, bevor ich überhaupt wusste, was ich eigentlich suche. Hat mir geholfen, einen ersten Überblick zu bekommen was so eine Planerin eigentlich alles übernimmt. Kosten hängen sehr davon ab, ob du Vollbetreuung willst oder nur Teilbereiche – das kann man meist ganz flexibel absprechen.

    #665
    NeubuergerNils
    Teilnehmer

    Meine Schwester hat das auch gemacht und schwärmt heute noch davon. Der Punkt mit den Lieferanten stimmt – die kennen einfach die richtigen Leute und wissen welche Anbieter zuverlässig sind und welche nicht. Gerade wenn man in der Region nicht so verwurzelt ist, ist das Gold wert. Am Ende war es finanziell laut ihr fast neutral, weil durch die besseren Konditionen beim Catering und der Technik ein großer Teil der Planungskosten wieder reingekommen ist.

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