Wann lohnt sich eigentlich ein Oberschwingungsfilter?

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  • #710
    UnternehmerinUte
    Teilnehmer

    Wir haben in unserem Betrieb seit dem Einbau neuer Frequenzumrichter immer wieder Probleme – Steuerungen hängen sich auf, ein Sensor ist schon ausgefallen. Der Elektriker meinte, das könnten Oberschwingungen im Netz sein und empfahl einen Filter. Aber wann ist das wirklich notwendig und wann übertreibt man es? Wir sind ein mittelgroßer Produktionsbetrieb, ca. 80 kW Anschlussleistung. Hat jemand Erfahrung damit, ab welcher Situation das wirklich Sinn macht?

    #711
    Matthias Seidel, HandwerksmeisterMatthias Seidel
    Moderator

    Das klingt tatsächlich typisch nach Oberschwingungsproblemen. Frequenzumrichter sind da leider oft die Ursache. Erstmal würde ich eine Netzqualitätsmessung machen lassen, bevor man investiert – sonst tappt man im Dunkeln. Ein guter Elektriker mit entsprechendem Messgerät kann dir sagen wie schlimm es wirklich ist.

    #712
    HandwerkHeiko
    Teilnehmer

    Wir hatten bei einem Gewerbebau ähnliches. Aktive Filter sind teurer, helfen aber deutlich besser als passive wenn die Last schwankt. Ich hab damals zur Orientierung auf den Seiten von pq-professionals geschaut, die haben das ganz gut erklärt – unter oberschwingungsfilter findest du auch den Unterschied aktiv/passiv. Hat mir beim Verständnis geholfen bevor ich mit dem Lieferanten geredet hab.

    #713
    HeimatHorst
    Teilnehmer

    Bei 80 kW und mehreren Umrichtern würd ich nicht lange warten. Die Folgeschäden an Steuerungen können teurer werden als ein anständiger Filter. Lass die Messung machen, dann hast du schwarz auf weiß was Sache ist.

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