Das kenn ich, mein Vater hatte das auch. Ganz grob gesagt: Die trockene Form schreitet langsamer voran, da bauen sich bestimmte Zellen in der Netzhautmitte nach und nach ab. Das passiert über Jahre. Die feuchte Form dagegen ist aggressiver – da wachsen neue, undichte Blutgefäße ins Gewebe ein, was viel schneller zu starkem Sehverlust führen kann. Die feuchte Form klingt erstmal schlimmer, aber sie lässt sich mittlerweile oft gut behandeln mit Spritzen direkt ins Auge (klingt brutal, ist aber gut verträglich). Bei der trockenen gibt es leider noch keine Therapie, da kann man nur versuchen, den Verlauf zu verlangsamen. Auf jeden Fall den Augenarzt nochmal gezielt fragen, welche Form deine Mutter hat!