PKV als Landarzt – welche Tarife machen überhaupt Sinn?

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  • #316
    Matthias Seidel, HandwerksmeisterMatthias Seidel
    Moderator

    Hallo zusammen, ich hab letztes Jahr eine Hausarztpraxis im Erzgebirgskreis übernommen und frage mich gerade wie ich das mit der privaten Krankenversicherung am besten angehe. Als niedergelassener Arzt auf dem Land ist die Situation ja etwas anders als in der Stadt – man hat oft weniger Kollegen in der Nähe, die man schnell fragen kann. Ich bin jetzt 38, keine Vorerkrankungen, und würde gerne wissen: welche Tarife lohnen sich wirklich für Ärzte speziell? Gibt es da bestimmte Anbieter die für Landärzte besonders gut passen oder typische Fallen die man meiden sollte?

    #317
    PflegePetra
    Teilnehmer

    Hallo Matthias, ich arbeite zwar nur im Pflegebereich und bin keine Ärztin, aber ich hab mitbekommen dass Ärzte als Freiberufler bei der PKV nochmal andere Möglichkeiten haben als Angestellte. Wichtig ist glaub ich vor allem der Krankentagegeld-Anteil – gerade wenn man eine Praxis hat und ausfällt, kann das richtig teuer werden. Und die Beihilfe greift ja für niedergelassene Ärzte nicht, also muss der Tarif wirklich alles abdecken. Würde dir empfehlen das nicht nur nach dem Monatsbeitrag zu beurteilen sondern auch auf die Leistungen im Krankenhausbereich zu achten. Vielleicht meldet sich hier noch jemand der das aus eigener Erfahrung kennt.

    #318
    NeubuergerNils
    Teilnehmer

    Ich bin zwar kein Arzt, aber ich hab mich selbst letztes Jahr intensiv mit PKV-Vergleichen beschäftigt und dabei ist mir eine Seite über den Weg gelaufen die speziell Ärzte anspricht – da war auch so ein Vergleich drauf, recht übersichtlich aufbereitet: Private Krankenversicherung für Ärzte Testsieger. Ich fand das damals hilfreich um erstmal einen Überblick zu kriegen welche Anbieter überhaupt für Mediziner in Frage kommen. Für dich als Landarzt wäre vielleicht noch interessant: manche Versicherer haben spezielle Konditionen wenn man in unterversorgten Regionen tätig ist. Lohnt sich auf jeden Fall bevor man zu einem Makler geht, damit man schon vorbereitet reingeht.

    #319
    Claudia Hofmann, VerbraucherjournalistinClaudia Hofmann
    Moderator

    Das kann ich so bestätigen – gut informiert zum Beratungsgespräch zu gehen macht wirklich einen Unterschied. Ich würde außerdem empfehlen mindestens zwei unabhängige Makler zu vergleichen, nicht nur einen. Gerade beim Thema Beitragsrückstellung im Alter gibt es zwischen den Anbietern enorme Unterschiede die man am Anfang leicht übersieht. Und schau dir unbedingt die Beitragsentwicklung der letzten Jahre an – da sieht man relativ schnell wer regelmäßig stark erhöht hat und wer stabiler geblieben ist.

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