Wärmebildkamera für die Jagd – welche nutzt ihr so?

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  • #878
    HeimatHorst
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich bin seit Jahren Jäger hier im Erzgebirge und überlege schon länger, mir eine Wärmebildkamera zuzulegen. Vor allem für die Drückjagd und zur Nachsuche wäre das sicher nützlich. Aber der Markt ist riesig und die Preisunterschiede enorm – von 300 bis über 3000 Euro ist ja alles dabei.

    Nutzt hier jemand von euch so ein Gerät aktiv auf der Jagd? Was sind eure Erfahrungen, worauf sollte ich achten? Reicht ein einfacheres Modell für den gelegentlichen Einsatz oder lohnt sich gleich die Investition in etwas Vernünftiges? Bin für jeden Tipp dankbar!

    #879
    Matthias Seidel, HandwerksmeisterMatthias Seidel
    Moderator

    Moin, ich jage seit gut 20 Jahren und hab mir vor zwei Wintern ein Wärmebildgerät gegönnt. Für die Nachsuche ist das wirklich Gold wert, gerade wenn man abends im Revier unterwegs ist.

    Mein Rat: Achte unbedingt auf die Bildwiederholrate (mind. 25 Hz) und die Auflösung des Detektors. Günstige Geräte unter 500 Euro haben da oft spürbare Schwächen. Ich würde sagen, für ernsthaften Einsatz sollte es schon so ab 800–1000 Euro aufwärts sein. Marken wie Pulsar oder Hikmicro haben sich bei uns im Revier bewährt. Für gelegentlichen Einsatz tut’s aber auch ein mittleres Modell – kommt drauf an wie oft du es wirklich brauchst.

    #880
    NeubuergerNils
    Teilnehmer

    Ich bin zwar kein Jäger, aber mein Schwager ist es und ich hab ihm damals bei der Recherche geholfen. Wir haben uns damals durch einen Haufen Anbieter gewühlt und sind dabei auch auf anblick.de gestoßen – die haben eine ordentliche Auswahl an Wärmebildgeräten speziell für die Jagd und die Produktbeschreibungen waren wirklich hilfreich zum Vergleichen. Hat uns zumindest bei der Entscheidungsfindung weiter geholfen.

    Letztlich hat er ein Pulsar Axion genommen, ist sehr zufrieden damit. Aber schau selbst, vielleicht findest du da was Passendes für deinen Einsatzbereich.

    #881
    HandwerkHeiko
    Teilnehmer

    Von der Handwerkerseite kann ich nichts beitragen, aber ich bin selbst Jäger 😄 Was Matthias sagt stimmt – die Bildwiederholrate macht wirklich einen großen Unterschied, wenn sich das Wild bewegt.

    Noch ein Tipp: Überleg dir, ob du ein reines Beobachtungsgerät willst oder einen Vorsatz für dein Zielfernrohr. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, auch preislich. Für die Nachsuche reicht oft ein Handgerät völlig aus, das ist flexibler und meistens günstiger als ein Vorsatzgerät. Für die Ansitz-Jagd auf Schwarzwild sieht das wieder anders aus.

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